Vor drei ig Jahren waren wir das Volk, dann ein Volk, und jetzt gibt es so was wie Volk gar nicht, jedenfalls ist es Politikern und Journalisten v llig unbekannt. Das muss eine Demokratie aushalten. Manche haben aber den Eindruck, als m sse das Volk viel mehr aushalten als die Demokratie. Bernd Zeller pr sentiert in seinem mittlerweile 9. Werk bei Solibro mit gewohnt l ssigem Strich und entlarvendem Wort ein satirisches Kaleidoskop des zeitgen ssischen Irrsinns, der Politik und Gesellschaft mittlerweile zunehmend ergreift. Eigentlich berbietet Satire gerne ihren Gegenstand. Doch in Zeiten, in denen sich die Wirklichkeit fast t glich durch immer absurdere Entwicklungen selbst berbietet, k nnen nur die Meister ihres Fachs mithalten. Bernd Zeller jedenfalls vermag es, die schon allein logisch betrachtet widerspr chlichen Ausw chse antidemokratischer Ideologien zu entlarven, impertinente Anma ungen gesellschaftlicher Akteure der L cherlichkeit preiszugeben und damit dem Betrachter und Leser vor allem die Gewissheit zur ckzugeben, dass er seiner Wahrnehmung vertrauen kann. Denn vom rechten Weg der Logik, Vernunft und Humanit t droht nur der abzukommen, der diese Cartoons nicht versteht oder gar f r "nicht hilfreich" h lt. Und das sagen andere ber Bernd Zeller: "Seine Figuren haben eine Aura." (F.K. Waechter) "Einfallsreicher Zeichner." (Robert Gernhardt) "Wei um die Widerborstigkeit seines Publikums." (Der Journalist) "Wenig hilfreich." (Wolfgang Neumann, Verleger Solibro) "Bernd Zeller ist scharfsichtiger Beobachter der feinen Haarrisse, die den teuren Rechtsstaat zu durchziehen beginnen." (Roland Tichy)
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