"Tradition und individuelles Talent" (1919) erl utert die Konzepte von "Tradition", "individuellem Talent" und "Unpers nlichkeit" und vermittelt auch das Format eines neuen Ansatzes, bei dem Dichter von bleibender Bedeutung die Grenzen f r die Beurteilung des Genies oder des K nstlers vorgeben. Eliot bestreitet die g ngige kritische Behauptung, dass die Gr e eines Dichters in seinen individuellsten Momenten liegt, in denen er von der Tradition abweicht. Eliot erkl rt seinen Prozess der Entpers nlichung anhand eines chemischen Vorgangs. Er sagt, dass der Geist eines K nstlers wie neutrales Platin sei. Aber was w re passiert, wenn Platin, in gewisser Weise der Geist, nicht an diesem Prozess teilgenommen h tte? An anderer Stelle empfiehlt Eliot, dass die Emotion der Poesie sich von seiner pers nlichen Emotion unterscheiden sollte. Als Leser mag er einen Dichter vielleicht nicht m gen, aber das Werk des Dichters kann dem Leser gefallen. Womit sollte sich der Leser dann auseinandersetzen? Denn ohne die Gegenwart g be es keine Vergangenheit. Was sind in diesem Fall die Pflichten der heutigen Generation, um die Gegenwart zu etablieren? Und was sind die Voraussetzungen f r ein Individuum, um ein individuelles Talent zu sein? Dieses Buch findet alle diese Antworten und die Prinzipien, nach denen Eliot diesen Aufsatz geschrieben hat.
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