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Paperback Machtspiele der Gegenwart: Institutionen, Aktivisten, Rhetoriken [German] Book

ISBN: 3347045211

ISBN13: 9783347045217

Machtspiele der Gegenwart: Institutionen, Aktivisten, Rhetoriken [German]

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Book Overview

Die Politik des Deal-Makings, der bilateralen Vertr ge und des permanenten Twitterns ist bekannt. Der Frankfurter Soziologe Dieter Prokop zeigt, dass das erst erkl rbar wird, wenn man die strukturellen Hintergr nde ausleuchtet: die oligopolistischen Marktstrukturen und das Pokern und Bluffen als Institution, vor allem in der Finanzwirtschaft. All das konstituiert die Welt als Spielcasino. Das zweite gro e Machtspiel herrscht in der Welt als Moraltheater vor: Der entscheidende strukturelle Hintergrund ist hier, so Prokop, die Strukturver nderung der ffentlichkeit, d. h. die neue M glichkeit f r die " bergriffigen Selbstvermarkter, sich mittels der Social media Aufmerksamkeit zu verschaffen und damit Geld zu verdienen. Die Akteure auf der B hne sind die NGOs, die Nongovernment Organizations und die mit ihnen zusammenarbeitenden Parteien. Die "sozialen Milieus", die diese Politik st tzen, bringen nicht nur ihre Lifestyles mittels massiver Rhetorik in die ffentlichkeit, sondern sie verlangen auch Geld, Posten Quoten und Privilegien. Aber da ist auch sie noch: die Welt als rationaler Gesellschaftsvertrag. Der rationale Gesellschaftsvertrag schafft ein "F r alle ", eine rationale Verrechtlichung der Welt. Idealisieren kann man das nicht, denn faktisch entsteht zugleich auch ein irrationales "F r alle ", zum Beispiel mit den Hypes und Hysterien der Fl chtlings- und Klimapolitik. Trotzdem: Der rationale Gesellschaftsvertrag garantiert auch ein "F r mich ", also Rechte des Subjekts, und ein "F r uns ", und dazu geh rt auch das soziale Eigentum im demokratischen Staat, das nicht der ganzen Welt geh rt. - Und Prokop weist darauf hin, dass der rationale Gesellschaftsvertrag nicht nur aus den Menschenrechten und B rgerrechten besteht und auch nicht nur aus den Checs and Balances. Die Quintessenz des rationalen Gesellschaftsvertrags ist eine Kultur der Vernunft, des Zweifelns und des Vergleichens und damit des Realismus und der Realit tst chtigkeit.

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