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Paperback Literarische Onomastik: Aspekte der literarischen Onomastik am Beispiel der Namengebung in Johann Wolfgang von Goethes "Wilhelm Meisters Lehrjahre" [German] Book

ISBN: 3640339045

ISBN13: 9783640339044

Literarische Onomastik: Aspekte der literarischen Onomastik am Beispiel der Namengebung in Johann Wolfgang von Goethes "Wilhelm Meisters Lehrjahre" [German]

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Namenkunde, Onomastik, Note: 1,7, Universit t Rostock (Institut f r Germanistik), Veranstaltung: Namentheorie und Namenkunde, Sprache: Deutsch, Abstract: "Eigennamen EN] sind seit ltesten Zeiten mit allen Bereichen des menschlichen Lebens verbunden. Am Anfang jedes gesellschaftlichen Zusammenlebens und Gemeinwesens steht ...] der Mensch als 'homo nominans' ...]. Indem der Mensch bestimmten Erscheinungen seiner Umwelt Namen gibt, eignet er sich diese gleichsam an." Eigennamen (Onyme) sind allgegenw rtig. Sie haften sowohl Personen (Anthroponyme) als auch geographischen Gebilden (Toponyme) wie Ortsnamen an und geben Aufschluss ber ihren Tr ger. Die Informationen dienen der Identifizierung und Individualisierung des Namentr gers. Seit der Antike besch ftigen sich Geisteswissenschaftler mit dem Ph nomen der Eigennamen, doch erst Mitte des 20. Jahrhunderts entwickelte sich die Namenforschung, genannt Onomastik, zu einer Spezialdisziplin der Linguistik. Die Onomastik befasst sich berwiegend mit der Klassifikation und der Funktion von Namen. Zu ihren Aufgabenfeldern geh ren "neben der Kl rung rein sprachwissenschaftlicher, historischer und geographischer Probleme auch die Beantwortung soziologischer und psychologischer Fragestellungen". Durch die zunehmend differenzierende Betrachtung der Eigennamen haben sich "verschiedene Zweige innerhalb der onomastischen Forschung etabliert". Darunter fallen unter anderem die Sozio-, Kontakt-, Psycho- aber auch die literarische Onomastik. Besonders in den letzten Jahrzehnten wuchs stetig das "Interesse an Fragen k nstlerischer Namengebung". Eigennamen in literarischen Werken wurden als wichtige Strukturelemente des Textes erkannt, "die ihre Funktionen erst im komplexen Zusammenwirken von Autor, Text und Leser realisieren". Doch seitdem der Rezipient mit in die onomastische Analyse einbezogen wurde, ist die literarische Namenkunde oft dem Vorwurf der individuellen Spekulation ausgesetzt

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