Zwanzig Jahre lang ist Odysseus fort. In Ithaka warten Penelope, Telemach, das Haus - und einer, von dem die gro en Erz hlungen kaum sprechen: Eumaios, der Schweinehirt am Rand der H fe. Er hat alles gesehen, was nicht in den Heldengesang kommt. Die Freier, die das Haus auszehren. Die Ger chte, die mit jedem Schiff anders aus dem Meer kommen. Die R ckkehr eines Bettlers, der niemand sein soll. Die Nacht in der Halle, von der hinterher niemand spricht.
Jetzt, alt geworden, diktiert er. Telemach hat einen Schreiber geschickt - Mnesarchos: jung, gelehrt, h flich, leise verlegen vor dem, was er h rt. Was Eumaios erz hlt, ist nicht das Buch, das Telemach erwartet. Es ist die andere Heimkehr: erz hlt vom Stallrand aus, in der Sprache eines Mannes, der das Haus nicht regierte, sondern bewahrte.
Ein Roman ber das, was bleibt, wenn die Helden gegangen sind