Elektrische Stimmen behandelt die Entwicklung und Funktionsweise programmierbarer Soundhardware der 8- und 16-Bit- ra. Vorgestellt werden unter anderem Atari POKEY, MOS SID 6581/8580, AY-3-8910, SN76489, die Audioeinheiten von NES und Game Boy, Konami SCC, Namco WSG, HuC6280, Yamaha YM2151 und YM2612, Paula im Commodore Amiga sowie das SPC700/S-DSP-System des Super Nintendo.
Das Buch erl utert die jeweiligen Verfahren der Klangerzeugung: Frequenzteiler, Rechteck- und Pulswellen, Rauschgeneratoren, H llkurven, Wavetable- und FM-Synthese sowie PCM- und komprimierte Samplewiedergabe. Dabei werden auch Unterschiede zwischen Chiprevisionen, PAL- und NTSC-Taktung, Registersteuerung, Kanalaufteilung und analoger Ausgangsstufe ber cksichtigt.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem praktischen Arbeitsprozess der damaligen Musiker und Programmierer. Beschrieben werden Musiktreiber, Tracker, Softwareh llkurven, Arpeggios, Rasterinterrupts, zeitliches Multiplexing und weitere Verfahren, mit denen sich die begrenzte Stimmenzahl, Rechenleistung und Speicherkapazit t der Systeme erweitern lie .
Erg nzt wird der technische berblick durch Kapitel zur Geschichte der Computerspielmusik, zu ausgew hlten musikalischen Meilensteinen und zur heutigen Retro- und Chiptune-Szene. Einheitlich aufgebaute Datenbl tter fassen die wichtigsten Eigenschaften der behandelten Hardware zusammen. Ein ausf hrliches Glossar erkl rt zentrale Begriffe von ADSR-H llkurven bis zu Rasterzeilen-Techniken.
Dieses Werk richtet sich an technisch interessierte Retrofreunde, Musiker, Entwickler und Leser, die nachvollziehen m chten, wie die charakteristischen Kl nge fr her Heimcomputer, Arcadeplatinen und Spielkonsolen tats chlich erzeugt wurden.