Zuerst sind es nur Ger usche.
Schritte. Pausen. Ein Rhythmus, der nicht passt.
Niemand sonst h rt etwas.
Ein Mann beginnt zuzuh ren.
Nachts. Immer genauer. Immer l nger.
Die Wand zur Nachbarwohnung wird zum Mittelpunkt seines Alltags.
Je stiller es wird, desto sicherer ist er:
Etwas stimmt nicht.
Doch w hrend er versucht, die Ger usche zu verstehen, ver ndert sich etwas anderes.
Seine Wahrnehmung. Seine Erinnerungen. Er selbst.
Was als Beobachtung beginnt, wird zur Gewissheit:
Nicht alles, was man h rt, ist real.
Und nicht alles, was real ist, will geh rt werden.
Ein psychologischer Horrorroman ber Stille, Isolation
und die Frage, was bleibt, wenn man aufh rt zu zweifeln.