Zwischen 1920 und 1933 entwickelte die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) Propaganda zu einem zentralen Instrument ihrer politischen und elektoralen Strategie. Dieses Buch untersucht diesen Prozess vor dem Hintergrund der Krise der Weimarer Republik und zeigt, wie Vereinfachung, Wiederholung, ffentliche Inszenierung, Feindbildkonstruktion und die Personalisierung politischer F hrung zur Mobilisierung beitrugen.
Auf der Grundlage von Reden Adolf Hitlers und Joseph Goebbels', Parteipresse, Bildmaterial und historiografischen Quellen analysiert Die Propagandamaschinerie die rhetorischen und organisatorischen Mechanismen der nationalsozialistischen Kommunikation. Im Mittelpunkt stehen Sprache, politische Emotionen, Symbole, Medien und die gezielte Ansprache unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen.
Dabei wird Propaganda nicht als alleinige Ursache des nationalsozialistischen Aufstiegs verstanden, sondern als Instrument, dessen Wirkung von wirtschaftlichen, institutionellen und sozialen Bedingungen, der Parteiorganisation und zunehmender politischer Gewalt abhing. Zugleich unterscheidet die Studie zwischen der Parteipropaganda vor 1933 und dem sp teren staatlichen System aus Propaganda, Zensur und kultureller Gleichschaltung.
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