Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: 2,0, Universit?t Hildesheim (Stiftung), Sprache: Deutsch, Abstract: Viele Menschen mit einer psychischen Erkrankung leben heutzutage in der Gemeinde und nehmen, soweit es ihnen m?glich ist, an dem gesellschaftlichen Leben teil, wobei keine Verdr?ngung dieser Menschen mehr stattfindet. Vielmehr hat eine fast vollst?ndige Partizipation stattgefunden. Das Sozialgesetzbuch I 10 besagt, dass "Menschen, die k?rperlich, geistig oder seelisch behindert sind oder denen eine solche Behinderung droht, ... unabh?ngig von der Ursache der Behinderung zur F?rderung ihrer Selbstbestimmung und gleichberechtigten Teilhabe ein Recht auf Hilfe [haben] (...)" (Stascheit 2008, S. 77). Diese Hilfen sind zu gew?hren, damit sich die k?rperlich, geistig oder seelisch behinderten selbst entwickeln k?nnen und so weit wie m?glich von Hilfen unabh?ngig werden. Weiter hei t es in 10 Absatz 4 des SGB I, dass "ihre Entwicklung zu f?rdern [ist] und ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft und eine m?glichst selbst?ndige und selbstbestimmte Lebensf?hrung zu erm?glichen oder zu erleichtern [sei]" (Stascheit 2008, S. 77). Diese Integration von u.a. psychisch kranken Menschen fand jedoch nicht immer mit dem gleichen Selbstverst?ndnis wie heute statt, sondern in der Geschichte der Psychiatrie war die r?umliche Isolierung und Ausgrenzung psychisch kranker Menschen ?blich und bei einem Gro teil der Gesellschaft akzeptiert und anerkannt. Gegenstand dieser Arbeit soll deshalb "Die geschichtliche Entwicklung der Psychiatrie in Deutschland mit Schwerpunkt auf die Sozial- und Gemeindepsychiatrie" sein.
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