Mit der preu ischen Nonne begann die Geschichte in den Ruinen Berlins, als sie zuf llig einer russischen Krankenschwester unter einer zerbrochenen Mauer begegnete, zwischen den Tr mmern einer Stadt, die der Krieg verbrannt und unter sich die Geheimnisse eines ganzen Jahrhunderts begraben hatte. Ohne diese fl chtige Begegnung w re vieles von der Geschichte im Schweigen des Schutts verschwunden, und manche Wahrheiten h tten nie das Ged chtnis der Menschen erreicht. Denn aus verbrannten Steinen entstehen bisweilen Zeugnisse, die keine offiziellen Archive ausl schen k nnen, und das menschliche Ged chtnis bleibt der letzte Zufluchtsort der Wahrheit.
Und die Trag die endete nicht mit den Kriegsgefangenen der Deutschen, der Italiener und ihrer Verb ndeten, die in die H nde der Alliierten in Nordafrika gefallen waren, wo viele im Hunger, in Krankheit und Vernachl ssigung zugrunde gingen und ihre Geschichten im Schweigen der Sieger begraben wurden, w hrend Europa den Sieg feierte und seine Geschichte nach Belieben schrieb.
Doch die Wurzeln dieser Trag die reichen in eine fr here Zeit zur ck, als die Reste der zaristischen Flotte sich vom Schwarzen Meer in Richtung Wei es Meer zur ckzogen und die fliehenden Schiffe in ihren Lader umen den gesamten Reichtum Russlands trugen - Gold und Edelmetalle, die sp ter zum Gegenstand geheimer internationaler Konflikte werden sollten. Mit der Abfolge der Ereignisse spannten sich die F den der Trag die ber Kriege, Archive und vergessene Erinnerungen, bis viele erkannten, dass Geschichte nicht nur in Niederlagen verloren geht, sondern auch im Schweigen der Sieger.