Was, wenn die Welt drau en l ngst nicht mehr tot ist - und nur niemand davon erfahren soll?
M.A.R.I. hat gelernt, ihre Gef hle zu kontrollieren. In Neo-London ist das berlebenswichtig. CIVITAS berwacht jeden Herzschlag, jede Abweichung, jede Regung. Trauer gilt als St rung. Wer nicht funktioniert, wird behandelt.
Als M.A.R.I.s Werte die rote Linie berschreiten, bleiben ihr nur wenige Stunden. Auf der Flucht folgt sie einer geheimnisvollen Spur ihres verstorbenen Vaters tief hinab in die vergessenen Ebenen der Stadt.
Dort entdeckt sie etwas, das es eigentlich nicht geben d rfte:
Einen Garten.
PROJECT A.R.B.O.R. 9 ist mehr als eine Simulation aus B umen, Wind und Regen. Hinter der virtuellen Landschaft verbirgt sich ein gewaltiges Archiv aus biologischen Daten - und eine Wahrheit, die CIVITAS seit Jahren verschweigt.
Doch M.A.R.I. ist nicht die Einzige, die den Garten kennt.
Colin lebt seit Jahren abgeschirmt im Voss-Turm, berwacht und umsorgt von einem Vater, der ihn um jeden Preis besch tzen will. Der Garten ist der einzige Ort, an dem Colin selbst bestimmen kann, wer er sein m chte.
Und dann ist da D-K0N, ein junger Bio-Hacker aus einer Siedlung von Menschen, die offiziell gar nicht existieren. F r ihn geht es um mehr als Wahrheit oder Freiheit. Seine kleine Schwester Senna ist schwer krank - und vielleicht enthalten die Daten des Gartens etwas, das ihr helfen k nnte.
Drei Jugendliche. Drei Gr nde, A.R.B.O.R. 9 zu retten.
Doch je tiefer sie in das System eindringen, desto deutlicher wird: Die Welt au erhalb der versiegelten Stadt ist nicht so tot, wie man ihnen erz hlt hat. Und die Menschen, die diese Wahrheit verborgen haben, werden nicht einfach zusehen, wie ihr gr tes Geheimnis ans Licht kommt.
M.A.R.I. muss entscheiden, wem sie vertrauen kann - und was sie bereit ist loszulassen, um etwas Neues wachsen zu lassen.
DER DATA-GARTEN ist ein dystopischer Science-Fiction-Roman ber Kontrolle und Freiheit, Freundschaft und Verrat, Trauer und Hoffnung - und ber die Frage, wer dar ber entscheiden darf, wie ein Mensch leben soll.
Denn manchmal ist etwas nicht tot.
Manchmal wartet es nur darauf, wieder zu wachsen.