Dies ist keine Erfolgsgeschichte.
Es ist eine Geschichte des Durchhaltens.
Bleiben ist ein autobiografischer Bericht ber einen Mann, der fast alles verloren hat - eine Ehe, ein Zuhause, Sicherheiten, Teile seines eigenen K rpers - und der sich entschieden hat, nicht zu fliehen, sondern zu bleiben. Im Leben. Im Schmerz. In der Verantwortung, Vater zu sein.
Fulvio Clemente verl sst Italien und ein aufgebautes Leben, um in Deutschland, im Schwarzwald, noch einmal ganz von vorne zu beginnen. Sein einziges Ziel: seinen Kindern eine andere Zukunft zu erm glichen.
Was er nicht ahnen konnte, war der Preis, den er daf r zahlen w rde.
Eine zerst rerische Trennung.
Ein Jahr des Wartens, das ihn bis an den Rand des Suizids bringt.
Ein schwerer Arbeitsunfall, der sein Verh ltnis zum eigenen K rper f r immer ver ndert.
Der Verlust der Mutter.
Das Schweigen derer, die gehen, sobald man nicht mehr gebraucht wird.
Und doch ist Bleiben kein verzweifeltes Buch.
Es ist ein ehrliches Buch.
Seite f r Seite erz hlt der Autor, was es bedeutet, kein Held zu sein, sondern trotzdem weiterzugehen. F r die Kinder, auch wenn sie sich entfernen. F r die Liebe, auch wenn es Angst macht, Versprechen zu geben. F r sich selbst, wenn es einfacher w re zu verschwinden.
Es ist die Geschichte einer leisen Wiedergeburt.
Einer neuen Liebe, die nicht rettet, sondern begleitet.
Einer unperfekten Familie, die w chst.
Und eines Landes - des Schwarzwalds -, das nicht tr stet, aber tr gt.
Dieses Buch ist f r alle,
die sich mindestens einmal unsichtbar gef hlt haben
die mehr geliebt haben, als sie geliebt wurden
die ans Aufgeben gedacht, aber geblieben sind
die wissen, dass Weitermachen oft schwerer ist als neu anzufangen
Bleiben erkl rt nicht, wie man leben soll.
Es zeigt, dass man fallen, fast verschwinden und trotzdem zur ckkommen kann - ohne L rm.
Mit weniger Illusionen.
Mit mehr Wahrheit.
Wenn diese Geschichte dich ber hrt, ist das kein Zufall.
Und wenn sie dich auch nach der letzten Seite nicht losl sst,
dann hat dieses Buch getan, was es sollte.