BLACKOUT NRW: Herne - Tag Null
Dienstag, 15. Dezember 2026.
Mara will nur zur Arbeit.
Die 35-j hrige Anwaltsgehilfin aus Herne ist auf dem Weg in eine Bochumer Kanzlei, als in der U35 pl tzlich der Strom ausf llt. Zwischen Herner Bahnhof und Herne Mitte bleibt der Zug stehen. Erst sind die Fahrg ste genervt. Dann wird es dunkel. Die L ftung schweigt. Handys haben keinen Empfang. Aus Ungeduld wird Angst, aus Angst wird Gewalt.
Als Mara endlich aus dem Tunnel kommt, erkennt sie: Es ist nicht nur die Bahn. Ampeln sind tot. Gesch fte schlie en. Kartenzahlung funktioniert nicht mehr. Aufz ge stecken fest. Stra en verstopfen. Niemand wei , was passiert ist. Niemand sagt, wann der Strom zur ckkommt.
In den n chsten Tagen zerf llt die Ordnung schneller, als Mara es je f r m glich gehalten h tte. Polizei und Feuerwehr verschwinden aus dem Stadtbild. Superm rkte werden leerger umt. H user organisieren sich selbst. Ger chte ersetzen Nachrichten. Und irgendwo zwischen Herne, Bochum und den dunklen Tunneln der U35 entsteht eine kleine Gruppe, die begreift: Wer jetzt allein bleibt, verliert.
Doch w hrend Mara versucht, ihren Bruder in Bochum zu erreichen und einen sicheren Weg zur ck nach Hause zu finden, tauchen erste Funkspr che auf. Marl meldet chemische Lage. Essen brennt. Berlin wird aufgegeben. M nchen antwortet nicht mehr.
Was als Blackout beginnt, k nnte viel gr er sein.
Und Herne ist nur der Anfang.