Was hei t es, als Mensch zu gelingen? Diese Frage stellte sich ein Denker aus Stagira vor ber zweitausend Jahren mit einer N chternheit, die bis heute nachwirkt: Aristoteles. Er fragte nicht, wie man sich gut f hlt, sondern wie man gut lebt, und seine Antwort, die Nikomachische Ethik, ist das lteste erhaltene Werk, das Gl ck nicht als Gef hl, sondern als T tigkeit begreift.
Dieses Buch folgt Aristoteles von seinen zwanzig Jahren in Platons Akademie ber die eigene Schule am Lykeion bis zu seiner Ethik der Mitte, seiner praktischen Klugheit und seiner berzeugung, dass der Mensch von Natur aus auf Gemeinschaft angelegt ist. Es zeigt, warum seine Tugendethik gerade dort an Kraft gewinnt, wo starre Regeln versagen: in der konkreten Situation, die kein Paragraph vorhergesehen hat.
Zug nglich und quellengenau geschrieben, gest tzt auf die ma gebliche Sekund rliteratur und im Bewusstsein, wo die Forschung selbst uneins ist. Ein Buch f r alle, die verstehen wollen, warum ausgerechnet Aristoteles heute wieder gelesen wird.