Manche Tage liegen nicht hintereinander.
Sie liegen nebeneinander.
Zwischen den Tagen erz hlt von einem Mann Mitte vierzig, Handwerker, angestellt, zuverl ssig - und innerlich ersch pft. Seine Tage sind gepr gt von Arbeit, Routine und dem Versuch, das Funktionieren nicht zu verlieren. Es gibt keinen Ausl ser, keinen gro en Bruch. Nur ein langsames Verschieben von Kraft, Zeit und Selbstverst ndnis.
Der Roman folgt diesen Tagen mit ruhigem Blick. Er beschreibt das Schweigen, das Aushalten, die k rperliche M digkeit - und die feinen Ver nderungen, die kaum sichtbar sind, aber Gewicht haben. Gespr che bleiben knapp, Entscheidungen aus. Stattdessen entsteht Raum: f r Wahrnehmung, f r Stillstand, f r das Dazwischen.
Zwischen den Tagen ist ein leiser, pr ziser Roman ber Ersch pfung, Arbeit und das Bleiben.
Nicht als Geschichte der Heilung, sondern als literarische Ann herung an einen Zustand, den viele kennen - und selten aussprechen.
Ein Buch ber das Weiterleben, wenn nichts gel st wird.
Und dar ber, dass auch das ein Zustand sein kann, der tr gt.