Masterarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Germanistik - Gattungen, Note: 1,0, Ruhr-Universit t Bochum (Germanistisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: "Och nee, nicht Gedichte Die sind doch schei e " Dieses Zitat stammt von einem Sch ler der Jahrgangsstufe 12 eines Gymnasiums in Hagen. Eine solche oder hnliche u erung d rfte wohl vielen Deutschlehrern aus der unterrichtlichen Praxis bekannt sein. Auch unter Lehramtsstudenten sind Seminare zur Lyrik eher unbeliebt. Dass dieser Eindruck nicht unbegr ndet ist, zeigt sich an den Ergebnissen der Online-Umfrage, die im Rahmen dieser Arbeit durchgef hrt worden ist: Nur 9 von insgesamt 112 Umfrageteilnehmern gaben als Lesepr ferenz Gedichte an, w hrend Romane von allen Teilnehmern als Pr ferenz angeben wurden. Woher r hrt diese scheinbare Abneigung gegen ber Gedichten? Es ist anzunehmen, dass sie sich aus der Eigent mlichkeit lyrischer Texte begr ndet. Diese zeigt sich weniger in Kinderreimen oder Balladen, als vielmehr in jenen Texten, wie sie etwa KLOPSTOCK, RILKE, BENN, BRECHT oder CELAN, um nur einige wenige zu nennen, verfassten. Diese als typisch lyrisch geltenden Texte stellen den Leser bei ihrer Rezeption tendenziell vor h here Herausforderungen als andere Texte und erscheinen als schwieriger: Sind lyrische Texte tats chlich schwieriger zu verstehen als andere Texte? Worin begr ndet sich diese vermeintliche Schwierigkeit? Ist es ihr lyrisches Moment, das sie weniger verst ndlich macht? Wodurch zeichnen sich lyrische Texte gegen ber anderen Texten aus?
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