Rickerts Dissertation entwickelt bereits die Methode der sogenannten Heterologie, die einen Gro teil seiner sp teren Arbeiten charakterisiert. Er kritisiert den klassischen Ansatz der Definition durch genus proximum und differentia specifica, da diese die Definition komplexer Einheiten erschweren, f r die wir kaum ein bergeordnetes genus bereitstellen k nnen. Alternativ dazu entwickelt die Methode der "komplement ren" oder "erg nzenden" Definition. Wie alle seine Schriften, hat Rickert auch diese in sp teren Auflagen erheblich erweitert. Vor allem hat er auch diese Arbeit st rker in den Kontext seiner sp teren Forschung eingebunden.
Mit Zur Lehre der Definition legte Heinrich Rickert ein grundlegendes Werk f r die Wissenschaftsphilosophie, Sozialphilosophie und Erkenntnistheorie vor.