Die Z ndgeschwindigkeit ist neben dem Heizwert und der Dichte eine der Grund- gr en, die das Brennverhalten von Gasen von der stofflichen Seite her bestim- men. W hrend f r reine Einzelgase und bestimmte Gemische (z. B. Wasserstoff] Kohlenoxid+Methan) bereits experimentelle Unterlagen vorliegen, finden sich f r technische Brenngase keine systematischen Untersuchungen f r alle wichtigen Gasarten und den ganzen Z ndbereich. Die ver ffentlichten Einzelergebnisse sind au erdem nicht ohne weiteres vergleichbar, weil es sich um Werte aus verschiede- nen konventionellen Methoden handelt, die Abweichungen bis zu 100% der Werte liefern k nnen. Vielfach wird auch nur der maximale Wert der Z ndgeschwindig- keitskurve angegeben, der in der N he der Luftzahl n = 1 liegt, w hrend die praktischen Vormischungsbrenner h ufig in wesentlich gasreicheren Konzentratio- nen arbeiten. Es erschien mit R cksicht darauf, da sich die Zahl der technischen Brenngasarten in den letzten Jahren stark vermehrt hat, notwendig, mit einer Methode die Z ndgeschwindigkeitskurve ber den ganzen Z ndbereich zun chst bei Raumtemperatur und bei einem Druck von 1 atm f r die wichtigsten Brenn- gasarten vom Hochofengichtgas bis zum Butan zu bestimmen. 7 2. Messung der Z ndgeschwindigkeiten Bei der Verbrennung eines Brenngas/Luftgemisches ber einem kreisf rmigen Brennermund entsteht, soweit man sich innerhalb der Z ndgrenzen befindet, ein scharf umrandeter Prim rverbrennungskegel. Die Kegelmantelfl che dient als Bezugsgr e bei der Bestimmung der Z ndgeschwindigkeit. Die Fl che des sichtbaren Prim rverbrennungskegels wurde fr her zur Bestimmung der- Z nd- geschwindigkeit herangezogen. Heute bedient man sich vorwiegend schlieren- optischer Verfahren. 2.
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