Sowohl bei der Gesellschaft mit beschr nkter Haftung (GmbH), als auch bei der Aktiengesellschaft (AG) stellt sich im operativen Gesch ft die Frage nach der Finanzierung, mit welcher sowohl Bonit t und Liquidit t als zentrale Erfolgsfaktoren der Unternehmung gesichert als auch die erforderlichen Mittel zur Aufrechterhaltung des t glichen Betriebes bestritten werden sollen. Unter dem Blickwinkel der Bonit t kann es sich f r Kapitalgesellschaften insbesondere als zweckdienlich erweisen, Gewinne, welche eigentlich an die Gesellschafter im jeweiligen Beteiligungsausma ausgesch ttet werden k nnten, zu thesaurieren, wodurch diese zwar versteuert und in der Bilanz als Gewinne ausgewiesen, jedoch nicht an die Anteilseigner ausbezahlt werden. Zu der unbestreitbar erh hten Liquidit t und der damit einhergehenden gesteigerten Kreditw rdigkeit, werden derartige Ma nahmen - insbesondere wenn sie ber mehrere Rechnungslegungsperioden konsistent fortgesetzt werden - den Unmut kleinerer Anleger, welche ihre Anteile als Alternative zu klassischen Spar- und Anlagem glichkeiten halten, auf sich ziehen. Es dr ngt sich somit die Frage nach dem Umfang der Zul ssigkeit der Gewinnthesaurierung auf. Dies wird im Rahmen der vorliegenden wissenschaftlichen Arbeit n her er rtert.
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