Diplomarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich VWL - Geldtheorie, Geldpolitik, Note: 1,7, Ruprecht-Karls-Universit?t Heidelberg (Alfred-Weber-Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: In Vorbereitung auf die Europ?ische W?hrungsunion und dem Aufbau der Europ?ischen Zentralbank wurde ein besonderes Augenmerk auf die Unabh?ngigkeit und der damit verbundenen Glaubw?rdigkeit der neuen Notenbank gelegt. Die Erfahrungen in der Vergangenheit haben gezeigt, dass von politischen Entscheidungstr?gern abh?ngige W?hrungsh?ter, zu einem gro en Teil, zu inflation?rem Verhalten tendieren. In Zeiten schlechter Konjunkturlage versuchen Regierungen durch ?bertriebene Kritik des ?fteren Druck auf Zentralbanken auszu?ben, um durch geldpolitische Ma nahmen Besch?ftigungseffekte generieren zu k?nnen. Der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung ist der negative Zusammenhang zwischen Arbeitslosigkeit und Inflation schon lange ein Begriff. Als oberste Pr?ferenz haben Politiker nahezu aller Parteien, die an einer Wiederwahl interessiert sind, eine niedrige Arbeitslosigkeit. Schon Altkanzler Helmut Schmidt vertrat die Meinung: "5% Inflation sind besser als 5% Arbeitslosigkeit". K?nnte demnach eine Regierung die W?hrungsh?ter einer Volkswirtschaft beeinflussen, w?re die Gefahr einer unumstritten wohlfahrtssch?digenden Inflationssteigerung gegeben. Die Notenbanken k?nnen n?mlich durch geldpolitische Instrumente wie Leitzinsniveau und Geldmenge die Inflation beeinflussen. Aufgrund dieser Problematik entbrannte in der Literatur eine rege Diskussion, wie optimalerweise das institutionelle Design der Geldpolitik aussehen sollte. Der Grad an Autonomie der Notenbanken spielt dabei eine ebenso entscheidende Rolle, wie die Implementierung zeitkonsistenter politischer Strategien.
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