Zensur als transhistorisches Kulturph nomen ist ein kommunikativer Proze , bei dem ideologisch motivierte autorit re Steuerungsversuche dessen, was ffentlich kommuniziert und rezipiert werden darf, zu Reaktionen auf seiten der kontrollierten Kulturschaffenden und Rezipienten f hren: Der Streit um Wort, ffentlichkeit und Macht ist ein "Gesellschaftsspiel", dessen Schachz ge vom Vorm rz bis zur DDR trotz gro er politischer Unterschiede Tradition haben. Dies gilt z.B. f r Legitimationsdiskurse der Zensurtr ger, f r sthetische Praktiken zensierter Autoren und f r Marktchancen des Zensierten.