In "Zeitgem es ber Krieg und Tod" analysiert Sigmund Freud die psychologischen Auswirkungen des Krieges auf den Einzelnen und die Gesellschaft. Er beginnt mit der Entt uschung, die der Krieg hervorgerufen hat, und beschreibt, wie die moralischen Normen der Kulturv lker im Krieg zusammenbrechen. Freud argumentiert, dass die Menschen dazu neigen, die moralische Entwicklung der Gesellschaft zu bersch tzen und dass der Krieg die Illusion zerst rt, dass die Menschheit auf einer h heren ethischen Stufe steht. Er erkl rt, dass die primitiven Triebregungen, die in jedem Menschen vorhanden sind, durch den u eren Zwang der Kultur nur unterdr ckt, aber nicht ausgel scht werden. Der Krieg bietet eine Gelegenheit, diese unterdr ckten Triebe auszuleben. Im zweiten Teil des Essays untersucht Freud das Verh ltnis der Menschen zum Tod. Er beschreibt, wie die moderne Gesellschaft den Tod aus dem Bewusstsein verdr ngt und ihn als zuf lliges Ereignis behandelt. Der Krieg zwingt die Menschen jedoch, sich mit der Realit t des Todes auseinanderzusetzen. Freud zieht Parallelen zwischen den Einstellungen der Urmenschen zum Tod und den unbewussten Einstellungen der modernen Menschen. Er schlie t mit der Feststellung, dass der Krieg die kulturellen Schichten abstreift und die primitiven Triebregungen freilegt.
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