Es ist der 11. August 213 n. Chr. Das r mische Heer beginnt am Limestor in Dalkingen einen Feldzug ins Barbarenland. Der r mische Kaiser Caracalla ist pers nlich vor Ort. Es geht ihm gesundheitlich aber nicht gut. Er hat deshalb den Schamanen Zattomare als Begleiter mitgenommen. Beide kommen erstaunlich gut miteinander aus. Zattomare stellt dem Kaiser das Wesen des Schamanismus vor. Er hofft, dass sich der Kaiser auf seine Behandlungsmethode einlassen wird. Caracalla gilt als grausam und unberechenbar. Es ist eine Atmosph re des Misstrauens. Der Kaiser vertraut niemandem und seine Umgebung muss sich st ndig vor ihm f rchten. Beide besuchen zusammen die Apollo Grannus Heiligt mer in Phoebiana (Faimingen an der Donau) und Civitas Aurelia Granni (Neuenstadt am Kocher). Der Kaiser erhofft sich durch den Heilgott Linderung seiner Beschwerden. Der Feldzug gegen die Barbaren endete siegreich. Aber der Kaiser selbst war dort auch einmal in einer f r ihn selbst gef hrlichen Situation w hrend der Kampfhandlungen gewesen. Dem Kaiser zu Ehren wird das Limestor als Triumphtor errichtet. Es ist die Kopie eines Triumphbogens in Volubilis in Nordafrika. Es wurde an einem bewachten bergang am raetischen Grenzwall, der Limes genannt wird, erstellt. Caracalla und Zattomare f hren auch w hrend des Feldzuges viele Gespr che. Der Kaiser reist sp ter weiter zu den Brennpunkten seines Reiches. Konnte Zattomare dem Kaiser helfen? Oder kommt es doch noch zu einem Zerw rfnis zwischen dem Schamanen und dem Kaiser? Die Erz hlung f ngt die Stimmung dieser Herbsttage vor ber 1800 Jahren ein. Zwei M nner, die unterschiedlicher nicht sein konnten, treffen aufeinander.
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