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Paperback Wittgenstein und das Fremdpsychische: Ein kriteriologischer Ansatz? [German] Book

ISBN: 364053686X

ISBN13: 9783640536863

Wittgenstein und das Fremdpsychische: Ein kriteriologischer Ansatz? [German]

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts / Gegenwart, Note: 2,7, Freie Universit t Berlin, Veranstaltung: "Wissen und Kriterien", Sprache: Deutsch, Abstract: Wie k nnen wir wissen, was ein anderer Mensch f hlt - oder ob er berhaupt f hlt? Sowohl in der Erkenntnistheorie, als auch auf dem Gebiet der Philosophie des Geistes spielt der Begriff des Fremdpsychischen eine gro e Rolle. Dabei geht es nicht nur um die oben schon gestellte Frage an sich, sondern von erkenntnistheoretischer Seite auch darum, inwieweit die inneren Erlebnisse anderer Personen Gegenstand empirischer Forschung sein k nnen, da es unm glich ist, sie jemals unmittelbar zu verifizieren1 Unter welchen Umst nden k nnen unsere Erkenntnisse diesbez glich als verl sslich bezeichnet werden? Welche Kriterien k nnen wir dazu heranziehen? Wann wissen wir, ob unsere Erkenntnis wahr und gerechtfertigt ist? Die konsequente Folge dieser Haltung ist die Einsicht, dass Fremdpsychisches generell nicht zu erkennen ist, wie beispielsweise der erkenntnistheoretische Solipsismus (von lat. solus allein und ipse selbst: nur ich selbst oder das Selbst allein) behauptet. Radikalere Richtungen wie der ontologische Solipsismus vertreten sogar die Ansicht, dass es so etwas wie fremdes Bewusstsein gar nicht gebe. Nur das eigene Ich sei wirklich, die Au enwelt und andere fremde "Ichs" werden hier zu Bewusstseinsinhalten ohne eigene Existenz. Auch der philosophische Behaviorismus ist durch einen Verifikationismus gekennzeichnet, nach dem es schlicht sinnlos ist, un berpr fbare Aussagen zu machen - was eben auch auf Aussagen ber geistige Zust nde zutrifft. Die Philosophie des Geistes konzentriert sich hingegen mehr auf die Natur dieser mentalen Zust nde und ihren Wirkungen und Ursachen. Neben die erkenntnistheoretischen Fragen nach der generellen Erkennbarkeit fremden Bewusstseins treten hier also sehr ontologische Fragen. Ganz besonders im Mittelpunkt steht dabei das Verh ltn

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