Es steht nicht gut um die Freiheit der Wissenschaft. Ihre Unabh?ngigkeit, finanziert durch den Staat, ist normalerweise ein gro er Vorteil, solange der Staat kein eigenes Interesse am Ergebnis hat. Doch in der COVID-19-Pandemie scheint das bei einzelnen Fragestellungen nicht mehr zu gelten. So wurden beispielsweise wissenschaftliche Ver?ffentlichungen zu Masken aus fadenscheinigen Gr?nden abgewertet oder zur?ckgezogen. ?ffentliche Kritik an ausgew?hlten Ma nahmen kommt vorwiegend von Wissenschaftlern au erhalb des Staatsdienstes. Sogenannte Faktenchecker deklarierten Berichte ?ber einzelne wissenschaftliche Publikationen als "sch?dliche Inhalte". Politiker ?ben offenen Druck auf Wissenschaftler aus, wenn diese nicht den Kurs der Regierenden unterst?tzen. Und die Leopoldina beschreibt ein Dokument als Wissenschaft, was in keiner Weise den internationalen Anspr?chen an evidenzbasierte Empfehlungen entspricht. Warum ist das so? Anhand ausgew?hlter Beispiele wird nachvollziehbar aufgezeigt, warum der Staatsdienst bei einzelnen Fragestellungen m?glicherweise einen Interessenkonflikt darstellt. Die Wissenschaft kann nur dann wieder frei sein, wenn sie ?ffentlich Distanz zu staatlichen Autorit?ten wahrt, kontroverse Debatten einfordert und politische Entscheidungen und ihre Begr?ndungen fortw?hrend kritisch und ergebnisoffen auf ihre wissenschaftlichen Grundlagen hinterfragt.
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