Diese Schrift stellt Probleme und Probleml?sungen, nicht rechtliche Regelungen dar. Rechtsnormen sind nur die Konsequenz aus der Existenz von Problemen, die im ?ffentlichen Interesse gel?st werden m?ssen. Als L?sungsalternativen von besonderer Bedeutung haben sie ihren Platz neben anderen ?konomisch m?glichen L?sungen. Die Wirtschaftspr?fung ist in Deutschland lange und bis in die Gegenwart ?berwiegend unter rechtlichem und pr?fungstechnischem Aspekt behandelt worden. Mit den Arbeiten von 1 2 Zimmermann und Loitlsberger hat sich eine ?konomische Betrachtung des Sachgebietes durchgesetzt, der der Verfasser sich verbunden f?hlt. Der Verfasser antizipiert den Vorwurf, da er keine Theorie der Pr?fung vorlegt. Er sieht aber einstweilen keine M?glichkeit, eine geschlossene Theorie im Sinne eines Systems von, Wenn-Dann-S?tzen' vorzulegen, die zugleich hinreichend praxisnah w?re. Ausgehend von den Zielen, die mit Pr?fungen und Gutachten verfolgt werden, l? t sich deduktiv eine Anzahl von Aussagen vom Typus "Wer dieses Ziel verfolgt, mu jenes tun" gewinnen. Nicht wenige solcher, Wenn-Dann-Thesen' werden vorgelegt- wenn auch meist nicht in dieser strengen Form -, sie sind aber nur Bauelemente einer Theorie der Pr?fung. Der Versuch, die Probleme des Faches in einer Institutionslehre zu erfassen, ist, noch ehe er ernstlich unternommen wurde, gescheitert. Wie auf allen Gebieten der Betriebs- wirtschaftslehre verdr?ngen die Sachfragen, sobald sie hinreichend erfa t sind, die In- stitutionenlehrel. Balance aus Savary, Le parfait negociant, Ausgabe von 1752, unter ver?nderter Beschriftung der Waagschalen. 1 Vgl. Zimmermann, Erhard, Theorie und Praxis der Pr?fungen im Betriebe, Essen 1954.
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