Essay aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Soziologie - Wissen und Information, Note: 1,3, Technische Universit t Dresden (Soziologie), Sprache: Deutsch, Abstract: Aristoteles forderte seiner Zeit eine autonome, vollkommen neutrale und unvoreingenommene Forschung. Symbolisch daf r stand die Tabula Rasa, urspr nglich eine glatte Tafel, im bertragenen Sinne eine "reine" Seele, welche frei von Eindr cken der Au enwelt ist. Diese Definition zu Grunde legend, scheinen Werturteile in der Wissenschaft unangebracht und unwissenschaftlich. Auch im England des 17.Jahrhunderts war die Neutralit t der Wissenschaft Grundvoraussetzung daf r, dass sie berhaupt von der Politik anerkannt wurde. Darunter z hlt die strikte Trennung von Werten und Wissenschaft. Daraus entwickelte sich eine wertfreie und auf Anwendung gerichtete Perspektive, welche sich offensichtlich nur schwer auf die Sozialwissenschaften bertragen lie 1, da sie sich selbst innerhalb ihres Gegenstandes befinden und somit gar nicht frei von Eindr cken desselbigen sein k nnen. Dementsprechend muss er rtert werden, in welchem Verh ltnis Werte und Sozialwissenschaften stehen: Sind die Werte unabdingbar oder unwissenschaftlich?
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