Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist das pers nliche Recht des Urhebers auf die Integrit t seines Werkes, wie es in Deutschland und den USA seinen rechtlichen Ausdruck findet. Gerade im Zeitalter immer einfacherer und schnellerer Bearbeitungstechniken, welche der Anpassung von Werken an die W nsche der Nutzer dienen, muss das Recht den erforderlichen Ver nderungsschutz bieten. Aber nicht nur das Interesse des Sch pfers an der Integrit t seines Werkes, sondern auch das Interesse der Nutzer an dessen Authentizit t, gilt es ber dieses Recht zu sichern. Am st rksten wird der Integrit tsschutz durch politische und wirtschaftliche Entscheidungen gepr gt, die sich im Spannungsverh ltnis zwischen gewinnorientierter Werkverwertung und Pers nlichkeitsschutz bewegen.
In den letzten Jahren wurde zunehmend der kommerzielle Wert des Integrit tsrechts, sowohl seitens der Werkverwerter als auch der Urheber, erkannt. Das Recht muss deshalb an seine neue "Funktion" als Wirtschaftsgut angepasst werden. Dazu bedarf es gesetzlicher Regelungen ber die Verkehrsf higkeit des Rechts. Diese sollten einerseits weit genug sein, um eine angemessene Werkverwertung sicher zu stellen und der Vertragsfreiheit der Parteien Rechnung zu tragen; andererseits m ssen sie die Grenzen eng genug ziehen, damit der Integrit tsschutz nicht ausgeh hlt wird.
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