Es gibt einen Morgen, an dem man aufwacht und ohne hinzusehen wei , dass jemand fehlt. Dieses Buch handelt nicht einfach vom Tod eines Haustieres. Es handelt davon, was geschieht, wenn ein Wesen geht, das ber Jahre selbstverst ndlich zum eigenen Leben geh rt hat. Wenn die Wohnung anders klingt, wenn Handgriffe ins Leere laufen, wenn der K rper morgens noch mit jemandem rechnet, der nicht mehr da ist. Und wenn andere sagen, es sei doch nur ein Tier. Es ist kein Ratgeber und kennt keine f nf Schritte, keine Phasen und keine Aufforderung loszulassen. Es bleibt bei der Leere, bei der Schuld und bei der Frage, ob man richtig entschieden hat, und sp ter bei der Erfahrung, dass Liebe ihren K rper verliert und trotzdem nicht verschwindet. In zweiunddrei ig Kapiteln geht es auch um das, wor ber selten jemand spricht: um das zur ckgebliebene zweite Tier, das wochenlang sucht, und um den pl tzlichen Tod ohne Abschied. F r alle, die einen Napf wegger umt und wieder hingestellt haben.