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Paperback Weibliche Grenzgänge: Geschlechtsspezifisches Trinkverhalten im Urteil der spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Erziehungsliteratur [German] Book

ISBN: 3656658331

ISBN13: 9783656658337

Weibliche Grenzgänge: Geschlechtsspezifisches Trinkverhalten im Urteil der spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Erziehungsliteratur [German]

Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Fr he Neuzeit, Note: 5.5, Universit t Z rich (Philosophische Fakult t Historisches Seminar), Veranstaltung: Forschungsseminar Geschichte des Mittelalters: Kulturgeschichte der Ern hrung im Mittelalter, Sprache: Deutsch, Abstract: Trinken und Trunkenheit sind kulturelle Merkmale, die Einblicke in gesellschaftliche Wertvorstellungen erm glichen. In der Beurteilung des Trinkens und der Bewertung von Trunkenheit widerspiegeln sich allgemeine gesellschaftliche Normen, die Handlungsformen in zeitgen ssischen Geschlechterrollen definieren. Infolgedessen werden im Umgang mit Alkohol asymmetrische Geschlechterverh ltnisse und traditionelle Rollenzuschreibungen sichtbar. Wie Zeitgenossen weibliches und m nnliches Trinkverhalten bewerten und wahrnehmen, h ngt von den tradierten geschlechtstypischen Verhaltensmustern ab. Insofern offenbaren Akzeptanz oder Ablehnung einem bestimmten Verhalten gegen ber unterschiedliche Bewertungskonzepte, die auf geschlechtsspezifischen Kategorisierungen beruhen. D.h., dass die Geschlechterrolle als Summe von Verhaltenserwartungen verstanden werden kann, die kulturell gepr gt sind. Weil sich in den Beurteilungen von Trinken und Trunkenheit allgemeing ltige gesellschaftliche und soziale Wertmassst be reflektieren, k nnen wir, um die Worte Martins zu bem hen, durch das Prisma eines Weinglases eine Menge ber gesellschaftliche Wertordnungen und Verhaltensnormen erfahren. Zeitgen ssische Vorstellungen des Zusammenlebens und des sozialen Gef ges wirken demnach auf das Trinkverhalten ein, auch wenn man, wie Simmel treffend sinnierte, nur als Einzelner trinken und essen k nne. In Simmels Betrachtung trennen Essen und Trinken eher, als dass sie soziale Elemente darstellten. Dennoch sind Tischsitten und Trinkrituale, Vorlieben und Schamschwellen sowie Formen des geselligen Trinkens Ausdruck sozialer bereinkommen. Sie zeigen zudem die Angewiesenheit des Menschen auf soziale

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