Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, M nner, Sexualit t, Geschlechter, Note: 1,3, Sprache: Deutsch, Abstract: Man kann zu Recht behaupten, die Frau um die Jahrhundertwende lebte in einer "M nnerwelt". Die Gesellschaft in Form von Staat, Kirche und Familie war komplett nach M nnerbed rfnissen eingerichtet und Frauenstimmen kamen nicht zu Wort. Gesellschaftlich hatte die Frau keinen Wert, was sich besonders an ihrer politischen Rechtlosigkeit und ihrer absoluten Abh ngigkeit von m nnlichen Vorm ndern zeigt. Die Frau um die Jahrhundertwende lebte ein Leben in Fremdbestimmung. Das "Klischee" der Aufkl rung des geistigen Mannes und der gef hlvollen, naiven Frau beherrschte nicht nur die Rollenverteilung in der Gesellschaft und Familie, sondern auch die Schulgr ndungen im 18. und 19. Jahrhundert. Es kann nicht die Rede von weiblicher Gelehrsamkeit sein, denn eine akademische wissenschaftliche Bildung war den M dchen bis auf ganz wenige Ausnahmen nicht zug nglich. Unter Frauenbildung wurde im 19. Jahrhundert die M dchenbildung und das Bildungsangebot verstanden, die eine Vorbereitung auf sp tere T tigkeiten als Hausfrau und Mutter bereitstellten. Selbst die h heren Schulen f r b rgerliche T chter, die hohe Schulgelder von den Eltern verlangten, vermittelten blo Wissen und F higkeiten als Vorbereitung auf den sp teren Hausfrauen-, Mutter- und Gattinnenberuf, der als die "nat rliche Bestimmung" der M dchen und Frauen galt. Auch unter den Theoretikern der damaligen Zeit findet sich diese Ansicht. Es gab nur wenige Verfechter der M dchenbildung. Die meisten waren Gegner und hielten sie f r berfl ssig.
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