Bachelorarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Politik - Thema: Europ ische Union, Note: 1,6, Universit t Potsdam, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach der Erl uterung des vertragshistorischen Kontextes von Lissabon kl rt diese Arbeit zun chst die Bedingungen f r Demokratie in der EU. Dazu werden das Konzept der nationalen Eigenstaatlichkeit sowie der Legitimationsbedarf der EU untersucht. Innerhalb der Ausf hrung der unterschiedlichen Positionen zur Legitimationsquelle europ ischen Handelns werden die Positionen von Majone und Moravcsik, dass ein demokratischer Anspruch der EU utopisch und kontraproduktiv sei, diskutiert. Anschlie end soll die These des Demokratiedefizits, Bezug nehmend auf das geltende Recht vor Lissabon, anhand der Begriffe des institutionellen und strukturellen Defizits erl utert werden. Ein m glicher Demokratisierungsansatz wird mittels der 2005 von Hix und Follesdal ver ffentlichten Standardversion des Demokratiedefizits aufgezeigt. Da diese Version die wichtigsten Kritikpunkte in sich eint, soll sie zudem in der Auswertung als Grundlage f r eine Bewertung des Demokratiezuwachses durch den Vertrag von Lissabon dienen. Um der Komplexit t des Themas gerecht zu werden, wird neben der Standardversion auch auf alternative Demokratisierungsans tze Bezug genommen. Nach einem Zwischenfazit werden exemplarisch die vertraglichen Neuerungen im Lissabonner Vertrag zur St rkung der Parlamente der Mitgliedsstaaten und des Europ ischen Parlaments sowie die Reformen in Bezug auf partizipative Demokratieelemente analysiert. In der Auswertung wird zum einen gepr ft, ob die vertraglichen Reformen die Forderungen aus der Standardversion des Defizits erf llen und zum anderen, ob die EU auch "demokratischer" geworden ist.
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