Ausgehend von der von Augustin inspirierten Frage "Was also ist Sprache?" geht es dem Autor in seinem Essay darum, unser Verst ndnis der nat rlichen Sprache darzulegen - nicht in einem umgreifenden begrifflichen System, sondern aus unterschiedlichen Blickwinkeln v.a. in Bezug auf die unterschiedlichen Funktionszusammenh nge, in die Sprache und Menschsein eingebettet sind. Die nat rliche Sprache und ihre unterschiedlichen Gebrauchsweisen - vom negierenden ber den fragenden bis zu metaphorischem, spielendem und aphoristischem Sprachgebrauch - werden als zentrale anthropologische Eigenschaft ausgewiesen, die sich evolution r entwickelt. Die nat rliche Sprache wird abgegrenzt von formalisierten Fachsprachen, die zwar informationsgenauer, aber bedeutungs rmer sind. Ihre Erkenntnis erfordert ber eine systemtheoretisch und morphologisch verengte Perspektive hinaus die Bezugnahme auf erkenntnistheoretische, evolution re, semiotische und kulturgeschichtliche Aspekte, die in diesem Buch im Mittelpunkt der Betrachtung stehen. Eine wichtige Rolle spielt dabei das intuitive Wissen, das aus einem komplexen Sprachgef hl f r die Verwendungsm glichkeiten sprachlicher Formen resultiert.
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