In der vorliegenden Arbeit wird eine normative Analyse und Verteidigung der Erbschaftssteuer unternommen. Zun chst wird eine egalitaristische Argumentation f r die Steuer entfaltet. Aufgrund ihrer progressiven Struktur ist die Erbschaftssteuer ein geeignetes Instrument, um der wachsenden konomischen Ungleichheit entgegenzuwirken und letztlich verschiedene egalit re Ideale (politische Gleichheit, Chancengleicheit etc.) zu bef rdern. Anschlie end wird untersucht, wie aus normativer Perspektive zu beurteilen ist, dass der Erblasser bei Erhebung der Steuer nicht mehr lebt. Die restliche Arbeit besteht in einer Auseinandersetzung mit den wichtigsten Einw nden gegen die Erbschaftssteuer. So wird oft behauptet, diese verletze die nat rlichen Eigentumsrechte des Erblassers bzw. des Erben und sie ignoriere zudem die Verdienstanspr che des Erblassers. Schlie lich sei die Steuer aus diversen "familien-basierten" Erw gungen abzulehnen. Nicht nur werden diese Einw nde erfolgreich zur ckgewiesen; ferner wird gezeigt, dass einige der, diesen Argumenten zugrundeliegenden, Prinzipien selbst zur Verteidigung einer egalit ren Erbschaftssteuer (also einer Erbschaftssteuer, die aus egalit ren Prinzipien folgt) herangezogen werden k nnen.
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