Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Theologie - Praktische Theologie, Note: 1,0, Universit t Hildesheim (Stiftung) (Institut f r Katholische Theologie), Sprache: Deutsch, Abstract: Eine der wohl gr ten Fragen, die man sich stellt, wenn man Gott und dem Glauben gegen ber skeptisch ist, ist, ob eine Welt voll bel und Leid wirklich von Gott gewollt sein kann bzw. warum er sie berhaupt in dieser Form erschaffen hat, wenn er doch allm chtig und zugleich g tig ist. W re er dazu in der Lage, eine bessere Welt zu schaffen? Wenn ja, warum hat er es nicht getan? Ist er wirklich allm chtig oder auch nur ohnm chtig wie wir Menschen und kann deshalb keinen Einfluss auf das Leid der Menschen nehmen und in das Geschehen auf der Welt eingreifen? Bereits in der Bibel (insbesondere im Buch Ijobs im Alten Testament) besch ftigte man sich mit dieser Frage, die bis in die Gegenwart hinein christliches Denken determiniert. Die Theologie kann und sollte also weder von der Leidensgeschichte der Menschen absehen noch ihre Hoffnung auf Heil und Gerechtigkeit verraten, sondern sich diesem Problem stellen. Es handelt sich um eine R ckfrage an Gott und seine Allmacht und G te, eine Klage ber sinnloses Leiden auf der Welt und letzten Endes dennoch um eine Hoffnung, dass Gott die ungerechtfertigt Leidenden vom Leid befreien und retten m ge. Im Folgenden m chte ich mich vorerst dem Charakter des Theodizeeproblems sowie seiner Darstellung im Alten (am Beispiel des Buchs Ijob) und Neuen Testament (am Beispiel von "Die Heilung eines Blinden" in Joh 9, 1-12) widmen. Im Anschluss daran erl utere ich exemplarisch vier L sungsversuche der Theodizee. Dar ber hinaus untersuche ich die These, die Theodizee bilde den "Fels des Atheismus".
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