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Paperback Wandel des Lutherbildes in der DDR - eine Suche nach Motiven [German] Book

ISBN: 3638752135

ISBN13: 9783638752138

Wandel des Lutherbildes in der DDR - eine Suche nach Motiven [German]

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Didaktik - Geschichte, Note: 2,2, Universit t M nster, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung "... Am 10. November 1983 j hrt sich zum 500. Male der Tag, an dem Martin Luther, einer der gr ten S hne des deutschen Volkes, geboren wurde. ..."1 Vermutlich w rde man diesen Satz aus dem Jahr 1980 einem westdeutschen Politiker in den Mund legen oder der westdeutschen Geschichtswissenschaft zuschreiben. Grund mag das lange anhaltende negative Lutherbild der DDR sein. Umso staunender muss allerdings zur Kenntnis genommen werden, dass es kein Geringerer war, als der damalige Staatsratsvorsitzende Erich Honecker, der mit jenen Worten die konstituierende Sitzung des Martin - Luther - Komitees einleitete. Es muss ein Prozess des Umdenkens stattgefunden haben, wenn man die Aussagen der fr hen DDR Histografie und des Jahres 1980 vergleicht. So verurteilte Friedrich Engels den Reformator Luther noch als Verr ter. Nach seiner Meinung waren es zu aller Zeit die linken Kr fte, welche den progressiven Fortschrittsgedanken trugen. Dem Reformator sprach er wegen seiner negativen Rolle als F rstenknecht diese Gedanken ab. In dieser Linie standen die Arbeiten der Wissenschaft der DDR - zumindest f r einen langen Zeitraum. Was war geschehen, dass das Bild Martin Luthers in das marxistische - leninistische Weltbild passte und Erich Honecker scheinbar anderer Meinung war als Friedrich Engels? Eine Vielzahl von Quellen st nde zur Auswahl, jedoch muss eine Auswahl getroffen werden, um den Rahmen dieser nicht zu sprengen. Die wichtigsten Historiker und Meinungen in der DDR werden zur Beantwortung herangezogen, da diese ein repr sentatives Bild abgeben. An den gew hlten Quellen wird am deutlichsten, welches Bild vertreten wurde und wieso der Wandel eintrat. Provozierend stellt sich nat rlich die Frage nach der Wissenschaftlichkeit der Quellen. Verlieren sie nicht durch eine gewisse Systemn he ihren wissenschaftlichen Wert? Nat rlich stehen kirc

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