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Paperback Walthers Sumerlatenlied - Betrachtungen zu L72,31 [German] Book

ISBN: 3638795039

ISBN13: 9783638795036

Walthers Sumerlatenlied - Betrachtungen zu L72,31 [German]

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - ltere Deutsche Literatur, Medi vistik, Note: 1, Karl-Franzens-Universit t Graz (Institut f r Germanistik), Veranstaltung: Literarische Kultur des Mittalalters, Sprache: Deutsch, Abstract: In den seit 1170/80 aufkommenden Hohe-Minne-Liedern wirbt Walther von der Vogelweide bzw. dessen lyrisches Ich um eine Frau, welche als gleichg ltig, unnahbar und teilweise sogar feindselig dargestellt wird. Die hofierte Dame steht in einer dominierenden Position, der S nger ordnet sich seiner 'Herrin' als 'Dienstmann' unter. Obwohl die Frau dem S nger h ufig den Minnelohn verweigert und dieser unter der Hoffnungslosigkeit seines Werbedienstes leidet, preist er die Umworbene weiter und versichert seine unbeirrbare Treue. Walther von der Vogelweide befreit sich nun aus dieser untergeordneten Position, indem er ein neu akzentuiertes Konzept von Minne und Minnesang entwickelt, welches auf die Gegenseitigkeit der Minne und somit auf Begl ckung beider Partner pocht. "Dieser Dichter vergie t niemals Tr nen, stattdessen klagt er an, droht, schm ht oder kehrt den R cken." In dieser Tradition ist auch das hier behandelte sumerlaten-Lied Walthers (L 72,31) zu sehen, in welchem vehement mit der sich dem Werbenden verwehrenden Dame abgerechnet wird. Diese Arbeit soll Inhalt und Form des Liedes analysieren und einen kurzen Abriss ber die berlieferungssituation geben. Weiters werden die Editionen von SCHWEIKLE und CORMEAU verglichen und kurz die Problematik um Gattungszuordnung und Einordnung in Walthers Gesamtwerk angeschnitten. Abschlie end soll eine Textinterpretation geboten werden, wobei anzumerken ist, dass auf die einzelnen Interpretationsans tze nur marginal eingegangen werden kann, obwohl sie in der Forschung aufgrund der Tatsache, dass "wenige Lieder ...] die Minnesang Philologie in hnlichem Ausma besch ftigt haben], wie die berlieferung und Interpretation von L 72,31" (Christa Agnes TUCZAY: ST RBE ICH, SO IST SI TOT

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