Mit der Erkenntnis, dass "Wald mehr ist als die Summe von B umen" hat der geniale Wissenschaftsjournalist Horst Stern schon vor etlichen Jahrzehnten die Wahrnehmungsweise und damit die Schutzbem hungen um einen der wesentlichsten Prim rlebensr ume befruchtet. Auf berwiegender Fl che waren die Landschaften Mitteleuropas urspr nglich von W ldern bedeckt, bevor sie der siedelnde Mensch in vielfacher Weise ausbeutete und weiten Fl chen berhaupt andere Nutzungen abverlangte. Wald hat aber nie aufgeh rt, uns zu ber hren. Bis heute regt er unsere Phantasie an, bringt uns zum Tr umen, zum Philosophieren und Nachdenken. In unserer hoch technisierten Zivilisation gibt er uns noch eine Idee von Natur, von unber hrter Wildnis und Urspr nglichkeit.