Die Ziffern im mathematischen sowie Begriffe im juristischen Sinne bilden den ersten Knopf. "Wer das erste Knopfloch verfehlt, kommt mit dem Zukn pfen nicht zu Rande" (Goethe). Die Begriffsbildung des Vorsatzes und Unterscheidung zwischen dolus eventualis und bewusster Fahrl ssigkeit gilt als eine der schwierigsten Frage der Strafrechtsdogmatik. Der Verfasser befasst sich mit der Frage, ob die Einordnung des voluntativen Elements zum Vorsatz zutreffend und ob "bewusste Fahrl ssigkeit" eine ontologisch "gefundene Kategorie" oder ein fiktiv "erfundener Begriff" ist. Mit dem klaren Verdikt der K nstlichkeit der bewussten Fahrl ssigkeit pr sentiert der Autor anschlie end wertvolle Reformanst e zur Revision der Straftatsystematik und zur gesetzlichen Neuregelung zu Lasten (Ablehnung) der bewussten Fahrl ssigkeit, die an sich eine "contradictio in adjecto" darstellt.
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