Auf Basis des Konzepts Graphotaktik entwickelt die Autorin eine Untersuchungsmethode, mit der sich das individuelle Korrespondenzverhalten von phonologischen Einheiten systematisch erforschen und fl chendeckend offenlegen l sst. Dieses Konzept evaluiert die Idee, dass f r die geschriebene Sprache spezielle Regeln daf r gelten, wo bestimmte Einheiten auftreten k nnen und wie beziehungsweise ob sie mit anderen verbunden werden d rfen. Konzeptionell basiert das Verfahren auf der Annahme, dass sich das m gliche Auftreten von Verschriftlichungsvarianten f r ein Phonem jeweils nur auf bestimmte graphische Kontexte erstreckt. Praktisch findet der graphotaktische Analyseapparat Anwendung, indem die Autorin existente Korrespondenzbeziehungen einer lautlichen Einheit aus spezifischen graphischen Kontexten erfragt.