Ein Dorf unterhalb des Triglavs.
Ein grausamer Winter, der kein Ende nehmen will.
Ein Neugeborenes, das um sein Leben k mpft, obwohl es die Welt eben erst erblickt hat.
W hrend die Winde durch die Berge heulen und der Schnee das Tal noch immer bedeckt, obwohl es bereits Mitte April ist, erz hlt die Gro mutterTerezija ihren Enkeln Gaja und Joza Abend f r Abend von uralten Wesen, die seit jeher zwischen den Felsen des Triglavs leben - von Kratschun, den Vedomci und von Vesna, der G ttin des Fr hlings, die noch immer schl ft.
Doch ohne Vesna gibt es keine W rme. Kein Leben. Und keine Hoffnung, dass der kleine Francek berlebt.
Darum macht sich Gaja eines Nachts heimlich auf den Weg in die Berge, um Vesna, die G ttin des Fr hlings, zu erwecken. Denn sie ist ihre letzte Hoffnung.
Vor ihr liegen dunkle Tannenw lder, uralte M chte, die offenbar nicht nur in den Geschichten ihrer Gro mutter existieren, und verschneite Pfade, von denen viele niemals zur ckkehrten.
Ihre Liebe muss st rker sein als die K lte und als jener grausame Berg, der sich ihr wie ein gewaltiger Riese entgegenstellt. Ein Berg, in dem selbst die W lfe manchmal verstummen vor Angst. Ihr Herz muss stark und rein bleiben, damit jene sie erh ren, die dort oben zwischen den Gipfeln des Triglavs ber Schnee und Wind herrschen.
Denn tief unter dem Triglav wohnt nicht allein der Fr hling. Dort atmen uralte M chte, die niemals den Menschen geh rten.