Examensarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Jura - Strafrecht, Note: 13 Punkte (gut), Universit t Leipzig (Juristenfakult t, Lehrstuhl Dr. Katharina Beckemper), Veranstaltung: "Aktuelle Fragen des Strafrechts," Seminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Verm gensdelikte der 263 ff. StGB setzen zur Tatvollendung stets einen eingetretenen Verm gensschaden voraus. So plausibel, wie dies auf den ersten Blick erscheinen mag, so schwierig ist die dogmatische bzw. wissenschaftliche Konkretisierung. Dabei hat die notwendige Unterscheidung zwischen verm gensrelevanten und verm gensirrelevanten Gef hrdungen im heutigen Wirtschaftsverkehr, in dem zunehmend auf Kreditierungen und andere sogenannte Risikogesch fte gesetzt wird, stark zugenommen. blicherweise wird hier die Figur der "schadensgleichen Verm gensgef hrdung" als zul ssiges und vor allem erforderliches Mittel angesehen, die Straftatbest nde der 263 ff. handhabbar zu machen. Die vorliegende Arbeit untersuch nun, ob diese These haltbar ist. Ob also bereits die Gef hrdung des Verm gens einem sich schon realisierten Schaden gleichgestellt werden kann. Dies erfolgt insbesondere unter kritischer Ber cksichtigung der aktuellen Rechtsprechung des BGH.
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