Das Werk stellt die nationalen Rechtsordnungen der Schweiz, Deutschlands, Frankreichs, Italiens und Englands in Bezug auf besonders gesch?tzte Kulturg?ter dar und ber?cksichtigt das Kulturg?terrecht der Europ?ischen Union, das V?lkerrecht sowie das Internationale Privatrecht.
Im ersten Teil untersucht der Verfasser die sachen- und schuldrechtlichen Besonderheiten von Kulturg?tern als res extra commercium in den genannten Rechtsordnungen. Er unterscheidet "herk?mmliche" Kulturg?ter, arch?ologische Objekte sowie kirchliche Kulturg?ter. Der zweite Teil ist der Ausfuhrgesetzgebung gewidmet, wobei mit einer historischen Einleitung auf das r?mische Recht und auf die Rechtslage im Kirchenstaat eingegangen wird. Der dritte Teil behandelt den internationalen Rechtsverkehr mit unver?u erlichem Kulturgut. Der Verfasser analysiert kritisch die internationale Rechtsprechung anhand bekannter, aber auch bisher unbesprochen gebliebener Gerichtsentscheidungen. Schlie lich wird das Kulturg?terrecht der Europ?ischen Union und der einschl?gigen Staatsvertr?ge wie die UNESCO-Konvention von 1970 und die UNIDROIT-Konvention von 1995 behandelt. Der Verfasser zeigt L?sungsans?tze auf, wie ausl?ndisches Kulturg?terrecht im Inland durchgesetzt werden k?nnte.
Einen Schwerpunkt bildet die Darstellung der Situation von unver?u erlichem Kulturgut im franz?sischen und italienischen Recht. Der Verfasser greift dabei auf die Entstehung dieser sachenrechtlichen Besonderheit von Kulturgut als Bestandteil des sog. domaine public bzw. demanio pubblico zur?ck und vergleicht diese mit dem schweizerischen und deutschen Recht.
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