Gegenstand dieses Buches ist das um ca. 600 n. Chr. gesprochene Urslavische. Nach der historischen und geographischen Einordnung und der Bestimmung der soziolinguistischen Funktion dieser Sprache behandelt das Buch theoretisch und empirisch die Frage ihrer Einheitlichkeit. Es folgt die haupts chlich auf die Lehnbeziehungen des mittelalterlichen Slavischen gest tzte Rekonstruktion der Phonetik des Urslavischen und der Lautung und Akzentuierung urslavischer W rter. Danach werden Bereiche der Morphologie des Urslavischen, insbesondere der Wortbildung, detailliert behandelt, wobei im Wesentlichen auf die Methoden der "generativen Phonologie" zur ckgegriffen wird. Auch da wird die urslavische Akzentologie konsequent mitber cksichtigt.