Wie geht's dir heute, Anna?, fragt Facebook. Ja, wie geht's mir eigentlich?
Anna Miller hat 20.000 Stunden ihres Lebens auf einen Bildschirm gestarrt. In diesem pers nlichen Essay fragt sie, was das mit ihr gemacht hat - mit ihren Gedanken, ihren Gef hlen, ihrem Sinn f r Verbundenheit und ihrem Blick auf die Welt.
Kein Ratgeber. Keine Digital-Detox-Anleitung. Kein erhobener Zeigefinger. Sondern der ehrliche Bericht einer Journalistin und Psychologin, die mittendrin steckt und nicht so tut, als h tte sie es gel st.
Worum es geht
Die Always-on-Kultur hat uns versprochen, dass wir nie wieder allein sein m ssen. Und sie hat viele von uns einsamer gemacht als je zuvor. Anna Miller schreibt ber die Ersch pfung, die kaum jemand benennt: das Gef hl, st ndig erreichbar zu sein und trotzdem niemanden zu erreichen. ber Aufmerksamkeit als W hrung. ber die Angst, etwas zu verpassen - und dar ber, was wir tats chlich verpassen, w hrend wir scrollen.
Sie sp rt: So will ich nicht leben. Doch wie dann?
F r wen dieses Buch ist
F r alle, die ihr Smartphone lieben und ihm gleichzeitig misstrauen. Die abends m de sind, ohne etwas getan zu haben. Die sich fragen, ob Verbundenheit heute noch dasselbe bedeutet wie fr her. Ein Essay, das man an einem Abend liest - und ber das man wochenlang nachdenkt.
ber die Autorin
Anna Miller ist Journalistin und Psychologin. Sie schreibt f r Schweizer und deutsche Medien ber digitale Achtsamkeit, Einsamkeit und die Frage, wie N he im 21. Jahrhundert gelingt. anna-miller.ch