Die unantastbare und unteilbare W rde der menschlichen Person zu sch tzen und zu achten: Das ist der heute weltweit anerkannte Anspruch, vor dem staatliche Gewalt sich zu legitimieren hat. Im Zeichen dieses Anspruchs ist die ethische Begr ndung politischen Handelns unabl sbar von der Beantwortung der Frage: Was ist der Mensch? Die Antwort auf diese Frage allerdings wird nicht im philosophischen Denkerst bchen konstruiert, sondern sie ist eine Implikation der tragenden Pr missen und Paradigmen des Weltbildes, von dem eine Kultur und die Epoche, die sie hervorgebracht hat, gepr gt sind. Wer diese Antwort pr fend beurteilen will, muss deshalb f hig sein, zu dem ihm von seiner Kultur vorgegebenen Weltbild in Distanz zu treten. Diesem Ziel dient die in der vorliegenden Studie unternommene R ckbesinnung auf den - dem Horizont der klassischen Metaphysik und der mit ihr verbundenen eudaimonistischen Ethik entstammenden - Begriff der menschlichen Natur. Nur im R ckbezug auf ihren nat rlichen Ursprung kann sich die Ordnung unseres Zusammenlebens auf einen Grund st tzen, der ber die Epoche, von der sie geschichtlich nolens volens abh ngig ist, hinaus weist.
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