Typen nationaler Souveränität in westlichen Demokratien: Realmodelle der Verfassungssouveränität, Parlamentssouveränität und Volkssouveränität im Verg [German]
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Soziologie - Politik, Majorit ten, Minorit ten, Note: 1,0, Eberhard-Karls-Universit t T bingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Ein demokratischer Staat in dem nicht das Volk herrscht? Das k nnten wir uns allenfalls als ein Paradoxon vorstellen oder vielleicht noch an eine tyrannische Staatselite denken, die sich unter dem Deckmantel der Demokratie an die Macht geputscht hat. Wie immer wir auch versucht sein werden, diesen Widerspruch einer nichtdemokratischen Demokratie zu l sen, eines scheint dabei f r uns prinzipielle G ltigkeit zu besitzen: in einer echten Demokratie herrscht einzig und allein das Volk. "Weit gefehlt ", k nnte uns Peter Graf Kielmannsegg an dieser Stelle bereits entgegenhalten; "Unter den Staaten der Welt gibt es keinen, in dem das Volk im blanken Sinne des Wortes als Souver n herrscht - und es hat auch keinen gegeben in den bald zweihundert Jahren seit der Proklamation der Volkssouver nit t durch die Franz sische Revolution" (Kielmannsegg, 1977: 9). Aber wer dann, m chten wir fragen? Wer "herrscht" in unseren Demokratien? Wo und wie ist die Souver nit t in (westlichen) Demokratien verankert? Wir wollen uns im Folgenden dem "Letztentscheidungsrecht", der Souver nit t, anhand von drei Realmodellen ann hern: der Volkssouver nit t mit ihrem exemplarischen Realmodell der Schweiz, der Parlamentssouver nit t mit ihrem Realmodell "Gro britannien" und der Verfassungssouver nit t mit ihrem Realmodell der Bundesrepublik Deutschland. Im Mittelpunkt steht die Frage nach Demokratie, Freiheit und Recht im politischen Entscheidungssystem.
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