Im ersten Abschnitt dieses Kapitels haben wir gesehen, dass die R?ckkehr zum Status quo ante bellum, der das zentrale Element des von Ruanda und den USA vorgelegten Vier-Punkte-Friedensvorschlags sowie des OAU-Rahmenabkommens bildete, die Friedensabkommen nicht dazu geeignet waren, den Krieg zu beenden. Es wurde darauf hingewiesen, dass Eritrea nur ungern zum Status quo ante bellum zur?ckkehren wolle. ?thiopien, das vielmehr die Wiederherstellung des Status quo ante bellum als Vorbedingung f?r Verhandlungen ?ber die Grenzziehung und -demarkation wollte, f?hrte massive Milit?roperationen durch, um den Status quo ante bellum, der vor dem 12. Mai 1998 herrschte, gewaltsam wiederherzustellen. Der Krieg endete mit der Unterzeichnung des Abkommens ?ber die Einstellung der Feindseligkeiten. Im Dezember 2000 unterzeichneten die beiden Parteien das Friedensabkommen von Algier. Im Einklang mit dem Abkommen von Algier wurde 2001 eine ?thiopisch-eritreische Grenzkommission eingerichtet, die im April 2002 eine Entscheidung ?ber den Grenzverlauf bekannt gab, die von beiden Seiten akzeptiert wurde.
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