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Paperback Theater in der Zirkuskuppel: Wie theatrale Gestaltungsmittel in traditionellen und modernen Zirkusprogrammen eingesetzt werden [German] Book

ISBN: 383866647X

ISBN13: 9783838666471

Theater in der Zirkuskuppel: Wie theatrale Gestaltungsmittel in traditionellen und modernen Zirkusprogrammen eingesetzt werden [German]

Inhaltsangabe: Einleitung: November 1998, Frankfurt am Main: Meine erste Begegnung mit dem kanadischen Cirque du Soleil. Damals ahnte ich noch nicht, dass die Eintrittskarte zu dieser Vorstellung einmal in der Einleitung meiner Magisterarbeit dokumentieren w rde, wie ich auf das Thema „Theater in der Zirkuskuppel" gekommen bin. Ich stie auf eine Diskrepanz zwischen der Cirque du Soleil-Produktion „Alegr a" und dem, was ich mir unter Zirkus vorstellte. Wo waren die Tierdressuren, wo war das S gemehl in der Manege? Ich vermisste die Sensation unter der Zirkuskuppel und den Conf rencier, der sie ank ndigte. Anstelle der losen Aneinanderreihung von Nummern erkannte ich einige Merkmale, die auf eine theatrale Inszenierung deuteten: eine Handlung; Darsteller, deren Aufgabe nicht nur die artistische Leistung, sondern die Mitwirkung in einer Szene ist, und Statisten, welche die Szene vervollst ndigen. Sehr viel st rker als in „Alegr a" wird der Einsatz theatraler Mittel in den Programmen „Quidam" und „Saltimbanco" deutlich. Die Vermischung von Circensischem und Theatralem ist keine Erfindung des Cirque du Soleil. berschnitten haben sich die Darstellungsformen schon im Circus Roncalli, der im Mai 1976 Weltpremiere feierte: „Mit Roncalli wurde das Theater wieder in den Circus zur ckgeholt, was als durchaus wertfreie Feststellung verstanden werden darf." Wenn „(...) das Theater wieder in den Circus zur ckgeholt (...)" wurde, dann muss es schon lange vor Roncalli seinen Platz im Zirkus gehabt haben. Hinweise darauf finden sich bereits im 18. Jahrhundert. Die Erfindung des Zirkus', wie wir ihn heute kennen, wird dem englischen Offizier Philip Astley (1742-1814) zugeschrieben. 1768 gr ndete er eine Reitschule, in der er nicht nur Reitunterricht gab, sondern auch Kunstreiterei vorf hrte. „Schon bald kamen Auftritte von Seilt nzern, Akrobaten und einem Clown hinzu. Dies war die Geburtsstunde des heutigen Circus." Nur hie diese Darstellungsform zun chst noch nicht Zirkus. Die „

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