Seit jeher geh ren kochen und bauen zu den grundlegenden T tigkeiten des Menschen: Beide entspringen der N tzlichkeit, beinhalten aber zugleich ein kulturelles, wie sthetisch-sensorisches Moment. Und auch wenn das Kochen eine verg ngliche Kunstform darstellt, dr cken sich in ihm die Kulturepochen der Menschheit ebenso aus wie in der Architektur. Zudem sind f r beide K nste das verwendete Material und dessen Bearbeitungsweise von zentraler Bedeutung: Es wird gemessen und proportioniert, geformt und gestaltet, gef gt und komponiert. Das Buch sucht nach den erstaunlichen Parallelen und auch den tief verwurzelten Beziehungen zwischen der Kunst des Bauens und der des Kochens.
Dabei er rtern verschiedene Essays Fragen der Materialit t und der Proportionierung, zudem wird es um Speisenanbau und Architektur gehen, um die Orte der Speisezubereitung sowie um R ume unterschiedlichster Art im kulinarischen Umfeld. Mit Beitr gen von Annette Gigon, Stanislaus von Moos, Claudio Silvestrin und weiteren.